Donnerstag, 10. Juli 2008

Abschied

neues jahr, neues erasmus.
diesmal gehen die andern. diesmal ist es nicht meine abschiedsparty, abschied nehm ich dennoch. und paradoxerweise packe ich denselben koffer wie vor einem jahr. nur für 2 monate diesmal- peanuts. die erwartungen kein vergleich.
aber es nährt die erinnerung. schöne erinnerung.
23 hingucker

Dienstag, 8. Juli 2008

Ruhe

... thematisch gar nicht so schwer auf den Blog herunter zu brechen. Die Ruhe, die ich seit Wochen brauche und seit heute endlich zu erahnen fähig bin erinnert mich (fast schmerzlich) an Schweden. Gestern saß ich zehn Minuten an der Mosel doch der Straßen- und Menschenkrach ließ mich schnell das Weite suchen ..das Weite?? Na klar, in Trier das Weite suchen!

ICH WILL NACH SCHWEDEN!

... thematisch zwei:
nach langer Ankündigung wird es nun endlich Zeit diesem Blog die Lebenslichter auszublasen. Weswegen das noch nicht passiert ist? Weil mein Herz so sehr dran hängt – na klar! Mein Herz an einem Blog! In Echt einfach, weil der Druck, den Abschlussbericht zu schreiben fehlte. Jetzt aber will der DAAD oder das Akademische Auslandsamt oder Sonstwer –steht auf dem Vordruck nicht drauf- einen Abschlussbericht auf Formularbasis haben und das AAA der Uni Trier will einen Erfahrungsbericht. Da werde ich wohl in den Zweitverwertungstrick anwenden und damit wird sich Blogholm dann zur RUHE setzen.
36 hingucker

Dienstag, 6. Mai 2008

auszahlung

nunmehr zehn monate nach beendigung meines eilc-sprachkurses in falun ((blockholm berichtete) ist nun die stipendiumszahlung von 150 euronen auf mein konto geflogen. es tut ihm unüberaschenderweise gut.
ergebnis nummer zwei: ganze zwei hauptseminarscheine landen auf meinem haben-konto und lassen mich das ende meines medienwissenschaftlichen studiums erahnen. (ob das gut oder schlecht ist, hat der professor mir nicht gesagt und ich weiß es auch nicht). ZWEI scheine!!!

so langsam fühle ich mich auch genötigt meinen schweden aufenthalt abzuschließen. zurück bin ja nun lang genug, die hausarbeit dazu abschlussbericht für den daad und erfahrungsbericht fürs aaa trier muss ich wohl noch schreiben. außerdem steht einer dicken fetten kiste mit unsortierten papieren und erinnerungen, diversen ordnern mit unzähligen fotos sowie einem gewissen weblog eine generalabwicklung bevor.

und ich will wieder nach schweden!
86 hingucker

Montag, 31. März 2008

abschlussbericht

neulich lief plötzlich tocotronic



und ich war plötzlich wieder in schweden, in falun, von der uni durch den wald über den friedhof, entlang an den roten holzhäudern, den blonden kindern den see riechend, die wolken nicht einholen könnend.

ob ich dem akademischen auslandsamt einfach einen soundtrack als abschlussbericht schicken kann?
137 hingucker

Dienstag, 26. Februar 2008

abwickeln

das muss ja mal ein Ende haben. dieser ganze erasmus firlefanz. aber es gibt noch einiges zu tun. allerdings wird in trier nichts so heiß geschossen, wie es geladen wird..
auf anfragen, bis wann welche unterschrift bei wem in wievielfacher ausführung sein muss, kommen stets freundliche e-mails deren inhalt zum augenblicklichen meditieren verleitet. oder zum teetrinken. komm ich heut nicht, komm ich morgen..
nun. dann.

leider ist die seite des akademischen auslandsamtes nach der neugestaltung des trierer universitätsautfritts noch unübersichtlicher als vorher schon. wo finde ich das eu-berichtsformular, welches selbst auf den seiten des daad, zwar aufgelistet ist, aber nicht verlinkt ist, wie jedes andere papier?!! ach, dass lass ich es mir einfach persönlich schicken.
178 hingucker

Montag, 18. Februar 2008

noch nich vorbei

erasmus ist nicht vorbei, wenn alle kofferinhalte sich wieder auf dem zimmerboden verteilen, hier kommt noch ne menge abwicklungsarbeit!!
zum ersten will der daad und das aaa n haufen zeug haben. auch auswertungen und erfahrungsbericht.
und über die anrechnung seiner leistungen im ausland sollte man sich -hat man zwar schon vorher im learning agreement- schlau machen und konsequenterweise schwarz-und-blau-auf-weiß-nachweise einfordern, einsammeln und abheften!
146 hingucker

Montag, 11. Februar 2008

vorher nachher bilder

ich suche vorhernachherbilder. dafür muss ich die vorher erst mal alle ansehen. krass. viel passiert. lange weg gewessen. ich verfalle in sentimentalität. gute sentimentatlität. melancholie lässt das wetter nicht zu. ich versuche es heute abend noch mal. ich höre die musik aus der sthlm-wiedergabeliste. hat sich einiges angesammelt. ein unfreiwilliger soundtrack. ein wunderbarer. jedes lied mit stockholm und schweden und zweitausendsieben verbunden. bilder wecken momente. orte erinnern an dialoge. sätze flimmern übe ihre digitale oberfläche. nicht einmal einen bruchteil dessen, was alles passiert ist werde ich mir merken. das meiste jetzt schon vergessen. fotos machen erinnerungen. ein letztes mal los auf fototour, festhalten, was nicht festhaltbar ist. auf keinem bild. und doch konservieren sie momente, von denen keine fotos existieren. ich fotografiere die vergangenheit in der gegenwart für die zukunft.
gar keine touristenfotos. kein klassisches altstadtfoto, kein katarinahissen-panorama. sie sind nur im kopf. ich habe sie in meine erinnerung hineinfotografiert. ich weiß es noch genau. ohne film und pixel. liebe besucher. schickt ihr mir eure fotos um der verblassung entegegenzuwirken?
158 hingucker

Samstag, 9. Februar 2008

teil zwei

der vorher-beziehungs-beender

nun. erkennungsmerkmal nummer eins: er beendet seine beziehung bevor er fährt. klar. gerne auch in gegenseitigem einvernehmen, weil man weiß, dass das keine zwei wochen gut gehen würde. einige wissen das nicht. geht aber schneller als man denkt. die erasmus-beziehungs-opfer. anderes thema.
erkennungsmerkmal nummer zwei: die reintegration gelingt äußerst schleppend.
er hatte ja auch keine webcam dabei, außerdem war er ein ganzes jahr weg. er kommt wieder und die nächste ladung kommilitonen ist schon auf dem weg in deren auslandssemester oder schon weg. mitbekommen hat er davon nicht viel. alles ist anders. und doof. am liebsten würde er mitfliegen. aber das bafög amt nervt sowieso schon wegen der nicht erbrachten prüfungsleistungen. und finanziell ist es auch äußerst düster. am heimatflughafen sind die tränen noch immer nicht getrocknet, auf das willkommensbier, das der damals beste kumpel angeleiert hat, will er eigentlich nicht, fällt auch ununterbrochen durch smsen mit erasmusland auf, eine deutsche simkarte hat er noch nicht. will er auch nicht. jeder seiner wenigen sätze beginnt mit „also in erasmusland haben wir immer..“ zum trost nimmt er jede erasmusparty mit, die er kriegen kann, er findet das wetter unerträglich. und die leute. und das essen. und den busfahrplan. wo typ zwei das skypen aufhört, fängt er erst an. die webcam kauft er sich jetzt gebraucht. er pflastert sein neues zimmer mit gruppenfotos und schwelgt in erinnerungen. damals als er fremd und neu war, zum lernen keine zeit hatte, weil er sich der assimilation widmen und ständig das gespräch mit den ureinwohnern oder mitreisenden suchen musste um seine landes-, universal- und körpersprache zu verbessern. von touristenattraktionen sind an seiner wand stets nur die alternativen hinteransichten zu sehen. er fand sie zufällig beim erkunden der neuen umgebung, besser kennt er aber die heimlichen spots, die ihm die romanze der ersten zeit ans herz legte. sie brachte ihm auch mehr als danke, tschüss und scheiße bei. der flug zurück ist längst gebucht. bis dahin suhlt er sich in seinem fernweh. zum lernen hätte er zwar zeit jetzt, aber keine nerven.
es finden sich auch die erasmus-säue in dieser kategorie, die selten in schweden zu finden sind, weil der alkohol hier so teuer und nach achzehn uhr nicht mehr käuflich zu erwerben ist, die mallorcapauschaltouristen unter den erasmuskindern also. sie sind nicht zwingend an der spezifischen kultur des landes interessiert eher an internationalen partystandarts. sie können nur scheiße auf landessprache sagen, hallo und tschüss ging auch auf englisch. meist aber waren ihre kontaktpersonen landsleute. deswegenkönnen sie aufs skypen verzichten, ham ja ne telefon-flat.

und die? sind die jetz wenigstens post-deprimiert?
234 hingucker

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neues jahr, neues erasmus. diesmal gehen die andern....
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carrry - 6. Mai, 12:16
Ich hoffe das zwar auch...
Ich hoffe das zwar auch noch, vermute aber: nö....
DeDe - 7. Apr, 22:37
allesklar, gehen wir...
allesklar, gehen wir als mewis nicht eh halb als schrullige...
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