Dienstag, 11. Dezember 2007

nobel night cup 2007

naja, viel wind darum, das muss man den organoisationsgören schon lassen. und viel versproche haben se auch. naja, mussten se auch, sonst hätte nämlich keiner mitgemacht. jetz weiß ich auch warum die sich auf die erasmus hasen stürzen.
aber schön der reihe nach:
der nobel night cup für die denen ich es nicht nahe genug gebracht habe: das ist die after show party für die nobel preis verleihung. nun wieviel der gäste allerdings auch zu ebendieser gehörten bzw beim bankett geladen waren ist höchst fragwürdig, das durchschnittalter dürfte deutlich unter dreißig gewesen sein. zumindest nach kurzer zeit. zu anfang waren auch preisträger da.
es begab sich dass man uns in der uni einführungswoche heiß machte mit der information, das diesjährige thema des nnc (nobel night cup) würden die zwanziger jahre sein, wir würden kleider make up und frisuren bekommen. also mich konnte man mir sowas locken. außerdem hieß es, wir bauen kulissen, und es ist wirklich lange her, dass ich n akkuschrauber in der hand hatte. das klang ebenso verlockend und hielt was es versprach, inklusive ganzkörpermuskelkater nach einem achtstündigen donnerstag kulissenbauenmalen. und das noch als verantwortungsvertreter.
gestern war, wie bekannt sein dürfte, die nobelpreisverleihung in stockholm. da haben alle linienbusse so schwedenfahnen auf dem dach. sehr niedlich. ich für meinen teil habe mir mal schnell ein paar highheels geliehen, um in meinem super twenties kleid auch standesgemäß rumstolzieren zu können. um es vorweg zu nehmen: mädels, habt ihr sie noch alle, son mist unter eure füße zu tun. nach ner stunde steckte ich aber ganz schnell wieder in sneakers. zu meinem outfit passte das. um ehrlich zu sein, es ist die pixel nicht wert, es festzuhalten. für den spaß ander sache, und den hatte ich wahrlich als ich aus versehen einen spiegel passierte, hielten wir es dennoch fest.


twenties-dress


...was die klamotten kein bisschen mehr 'zwanziger jahre - kleid' machten.. und dann waren wir noch nicht mal supposed alkohol zu uns zu nehmen, dass man uns das lachen nicht auch noch abgesprochen hat ist verwunderlich.
nun, in diesem outfit war das ganzabendige gläsereinsammeln auch die reinste freude. die größten momente aber waren die freien minuten die wir uns ins partyfolg geschmissen haben, hosenträger runter und zur fetzigen achzigerjahre bad dico mucke gerockt haben. leider hat das glamouröse flair sich nicht bis zum dj durchgekämpft. selten wr ich so sicher die mit abstand schlecht gekleidetste person auf einem fest zu sein. aber wir waren ja nicht allein.
allerdings, so schwer es zu glauben ist, die richtige arschkarte hatten die garderobenmädels. die eine ganze halbe stunde, die ursprünglich mal zwei stunden sein sollte, pause hatten, um mal zu gucken was so los ist auf dem fest. hach. so einiges ließ sich gestern abend finden, um schlechte laune davonhzutragen, aber es war trotzdem groß. ich mach das wohl kein zweites mal mit.
ob ich jemanls wieder in einen tagesrhytmus zurückfinde, heute habe ich es geschafft, keine minute tageslicht zu sehen. ins bett morgens um acht, aufgewacht kurz nach vier.
1064 hingucker

Sonntag, 9. Dezember 2007

schlechte wortwitze connecting people

einst traf ich lasse. ein erasmus stockholmer seineszeichens. aus deutschland. heute traf ich ihn mal wieder. zum zweiter advent fressgelage. da wir nach einigen platzwechseln schließlich nebeneinander landeten wurden wir schnell auf unsere vorliebe für blödsinn im allgeimeinen und schlechte wortwitze im speziellen aufmerksam. da komm ich zu meiner riesenstory: sag ich zu lasse: ey, weiste dass diese wortwitznummer hauptgrund für mein weblog ist? weißte wie der heißt? blockholm. da lacht der lasse, wie ich erwartet hatte, und sagt: "meiner auch"
1002 hingucker

bitte straßenschuhe ausziehen

im ausland stößt man auf viele klischés. wahrgewordene. die spanier sind tatsächlich grundsätzlich zu spät und gutgelaunt. verständlich englischsprechende franzosen sind ungewöhnlich. und deutsche sind pünktlich. selten hat man diese einmalige chance von außen aufs eigene land zu sehen, auf das was von außen über deutsche gedacht wird. sehr korrekt, bürokratisch (ey, momentmal, da sind die schweden aber auch gut im rennen), sher arbeitswütig, lederhosentragend, biertrinkend (bevor einer auf 'i'm from germany' anwortet 'oh, i was in berlin' sagt er mit sicherheit 'oh, yeah, i've been to oktoberfest' oder 'oh, have you been to the oktoberfest?' -'well,..' sag ich da mal)

mit diesem hintergrund und mit den gezählten tagen hier sei von mir die aufforderung geäußert vote for the Germany-Slogan! jetzt.de gibt großartige vorschläge. favorit ganz klar:
bitte straßenschuhe ausziehen.

auch schön:
Dieses Land ist nicht mit Fruchtsaft groß geworden
und
das land zur bildzeitung

hier gehts zur abstimmung
1090 hingucker

mal wieder contdown

wenn heute der neunte ist -und das ist es- ergibt sich, dass ich in zwei händen breit nach hause düse. in zehn tagen. für weihnachten erstmal. worauf sich der einmonatige countdown für 'home fo good' anschließt. am 19. januar fliegen wir hier nämlich alle raus aus dem wohnheim. das schwedische herbstsemester ist dann zu ende und ich aus erasmus entlassen. --endlich wieder mensa!

den abschieds traurigkeits depressions kram poste ich dann wenns akut wird. die home coming euphorie ebenso..
784 hingucker

Donnerstag, 6. Dezember 2007

"girls be prepared to wear highheels"

power-tools

nun, zugegeben, hier ist noch nicht viel mit highheels, aber die vorbereitung zum Nobel Night Cup 2007 sind dank diesem power duo seit heute im gange. der nnc ist die after show party für die nobelpreisverleihung, die am 10.dezember in stockholm stattfindet. da dachten wir, nutzen wa die gelegenheit und machen ma mit.
das gibt spaß aus vielen gründen:

1. Thema: Zwanziger Jahre
dazu sei zu sagen, dass wir eingekleidet werden, nur für die schuhe ist selber zu sorgen, siehe überschrift, wo gleich der zweite spaßfaktor versteckt ist, ich und highheels, wo ich schon so mit dem laufen -sagen wir mal- schwierigkeiten habe

3. aufbauleistung
man hätte mich natürlich zu dieser art arbeitseinsatz nicht zwingen müssen, insbesondere mit meinem hervorragenden mit-vertretungs-chef (der tackermann auf dem foto) war das kulissenbauen heute von 9oo bis 17oo die reinste freude. im hintergrund zu bewundern, die brickwall und die skyline vor denen die erwarteten 1000 gäste montag nacht zur

4. jazzband
tanzen werden, der

5. fashion show
zusehen werden. oder was auch immer so an action noch geplant ist bis um 5oo uhr morgens der aufräumtrupp (auch wir) die kulissen demontiert, nicht mehr auf highheels.
881 hingucker

bloß gut..

dass krücken in der wohnheim-abstellkammer und kühlakkus in der medikamenten-beförderungs-styrobox befindlich sind..
1046 hingucker

Sonntag, 2. Dezember 2007

tanzen im viereck

gestern konzert STOP mal wieder tanzen STOP brezel und francoise rocken wie sau STOP am eingang eine quittung bekommen STOP das hinterherbier schlappe fünf fünfzig STOP südschweden sind viel gesprächiger STOP nicht zu toppen von nordengländern STOP die vorband kam nicht zum punkt STOP die after party ging musikalisch wirklich nicht FAZTI die schweden können nicht disco! ABER wir tanzten im viereck!!!


1103 hingucker

tanzen im viereck

gestern konzert STOP mal wieder tanzen STOP brezel und francoise rocken wie sau STOP am eingang eine quittung bekommen STOP das hinterherbier schlappe fünf fünfzig STOP südschweden sind viel gesprächiger STOP nicht zu toppen von nordengländern STOP die vorband kam nicht zum punkt STOP die after party ging musikalisch wirklich nicht FAZIT die schweden können nicht disco! ABER wir tanzten im viereck!!!


1151 hingucker

Samstag, 1. Dezember 2007

bilder

hab auch fotos online. zum angucken

cafe-koppen
vorgeschmack
1079 hingucker

Freitag, 30. November 2007

sprachdefizit

so langsam festigen sich die sprach basics und man kann sich auf ganz andere nuancen einer sprache konzentrieren. auf umgangssprachliche füllwörter zum beispiel oder auf grammatikalische strukturen. das verstehen wird immer besser. die siebzig prozent die ich nach zwei monaten schweden im fernsehen zu verstehen angab, verstehe ich jetzt wahrscheinlich wirklich. es gibt natürlich auch so bescheidenen tage wie gestern, dessen vorlesung über formalistische und realistische filmtheorien keinen wissenszuwachs sondern eher depressionen wegen verschwindender sprachkenntnisse einbrachte.
noch viel bescheidener ist meine unfähigeit einen nicht auf nicht-muttersprachler eingestellten kellner oder verkäufer begreiflich zu machen, was mein begehren ist ohne dass er erst konsterniert zurück fragen muss 'i beg you pardon?' ibeg you pardon???? hallo??? was kann man denn bei 'en kopp kaffee, tack' soooo flasch machen, dass du hinter deinem KAFFEE verkaufsthresen das nicht verstehst?? ja deprimierend trifft es wohl am besten. dieser schwedische sing sang ist aber auch tricky. nicht umsonst heißen entsprechende rubriken 'satsmelodi' in schwedischbüchern.
so, dann setz ich mich mal an mein schwedisches referst für montag über experimentelles balett im schwedischen fernsehen der sechziger jahre.
nein, das wurde an mich herangetragen, ich wählte es nicht frei.
1120 hingucker

Donnerstag, 29. November 2007

ans ende denken wir zuletzt

..na schön wärs, bin ich versucht zu sagen. dann fällt mir auf, jetzt ist 'zu letzt' denn das ende steht unmittelbar bevor.
es geht nämlich los jetzt: prinzipiell das große -hui, schon wieder weihnachten, schon wieder jahr rum- gerede. und was doch alles passiert ist.., und weißt noch, als... das kommt mir vor wie gestern /letztes jahr/vor zehn jahren. das übliche.
wir erasmussis hab zusätzlich noch, also wir halbjahresweggeher, dieses -kraaaassss, ey voll vorbei fast schon!- jaaaa, da dacht ich das dauert noch ein bisschen, aber viel zeit bleibt uns hier ja nicht mehr. heute in drei wochen sind die ersten schon in deutschland gelandet, ich steige in ein paar stunden in einen bus, der mich vierundzwanzig stunden später wieder ausspuckt, der rest schreibt seine letzten klausuren und fliegt zwei tage später. grund genug für abschiedspartys, mal wieder, und nerviges revue passieren lassen
467 hingucker

Mittwoch, 28. November 2007

was zu sagen haben

im cineasten unterricht lernen wir ja so filme zu besprechen. der findet manchmal auch informall statt und da sagte die eine cineastin zu der anderen: 'ich hasse es ja, wenn filmemacher nichts zu sagenhaben und den film nur um des filmes willen machen.'
kann man so sehen, allerdings würde uns dann wahrscheinlich auch allerhand wenigsagendes aber trotzdem schönes entgehen. ärgerlicher als aber die seiner-selbst-willen-filme sind filme die scheiße sind aber eigentlich wirklich was zu sagen haben.

“Mom, what do you think is better? Something or Nothing when you don’t have everything?”

ich will nicht sagen, dass expired scheiße war, ein knaller war es aber auch nicht. hat ne sehr witzige optik, schöne bilder, aber irgendwie fehlt was an der story. zu überzogen um realistisch zu sein aber nicht abgedreht genug um das zu ertragen. schade. die zentrale frage des films hätte mehr verdient. filmausschnitte hier mit interview mit regisseurin Cecilia Miniucchi
1208 hingucker

don't underestimate the asians

you want a story? can have it:



den trailer gibts leider nur auf orginalsprache, aber es reichen die bilder und vor allem die musik um den charme das films zu erfassen. die story, dann ist der trailer eher zu verstehen ist einfach: frau betrügt ihren mann mit einem taxifahrer, woraufhin der betrogene eine 'long distance' fahrt mit dem unwissenden unternimmt. hat was von roadmovie, der wagen streikt, man spielt badminton, betrinkt sich, ohne das der ehemann preisgibt wer er ist. später trifft dieser auch noch auf die betrogene frau des taxifahrers.. die grundstory ist nicht wirklich extravagant, wie sie allerdings mit zwischen und drumrumhandlungen ausgestattet wurde, ist äußerst reizvoll, und schöne und abgefahrene bilder.
sehenswert, nicht umsonst platz vier.
1078 hingucker

my winner is

1. eagle vs. shark
2. outside love
3. once
4. driving with my wife’s lover
5. magnus
6. yella
7. ulzhan
8. california dreaming
9. mr. lonely
10. caramel


ansonsten bin ich gewinner, völlig klar, weil ich mal endlich viel schwedisch gesprochen habe, am meisten mit den chauffeuren, die mich und den regisseur zwischen flughafen und stockholm umherfuhren.
zweitens weiß ich, dass ich mit 24 filmen 20 tagen noch nicht vorn in der cineasten liga mitspielen kann, hier gibts nämlich freaks mit 48 filmen.
ich weiß, dass filmfestivals rocken. dass die abgefahrenen geschichten die besten sind. dass die ernsthaftigkeit eines films nicht dadurch erhöht wird, dass ein selbstmord drin vorkommt. dass es mehr regisseure braucht, die sich zeit lassen, keine angst vor unterbeleuchteten bildern haben. dass ostasiatische filme nicht ausschließlich mit kung fu zu tun haben. dass autovisuell vor digital und print kommt. und geschichten vor dokumentationen. dass musik einen film ruinieren oder retten kann. schöne bilder auch, also retten.
zum schluss noch ein empfehlungsl nicht gesehener filme, die den sprung in deutsche kinos schaffen könnten und laut ansicht vieler festivalbesucher ein verpassen nicht verdienen:
1. persepolis (schwarz-weiß gezeichnete selbstbiografie, krieg und revolution im iran, 70er / 80 er) müsste schon angelaufen sein in d
2. the darjeeling limited (r. Wes Anderson)
3. control (selbstmord des Joy Division sängers Ian Curtis, r. Anton Corbijn
1112 hingucker

my winner is

1. eagle vs. shark
2. outside love
3. once
4. driving with my wife’s lover
5. magnus
6. yella
7. ulzhan
8. california dreaming
9. mr. lonely
10. caramel


ansonsten bin ich gewinner, völlig klar, weil ich mal endlich viel schwedisch gesprochen habe, am meisten mit den chauffeuren, die mich und den regisseur zwischen flughafen und stockholm umherfuhren.
zweitens weiß ich, dass ich mit 24 filmen 20 tagen noch nicht vorn in der cineasten liga mitspielen kann, hier gibts nämlich freaks mit 48 filmen.
ich weiß, dass filmfestivals rocken. dass die abgefahrenen geschichten die besten sind. dass die ernsthaftigkeit eines films nicht dadurch erhöht wird, dass ein selbstmord drin vorkommt. dass es mehr regisseure braucht, die sich zeit lassen, keine angst vor unterbeleuchteten bildern haben. dass ostasiatische filme nicht ausschließlich mit kung fu zu tun haben. dass autovisuell vor digital und print kommt. und geschichten vor dokumentationen. dass musik einen film ruinieren oder retten kann. schöne bilder auch, also retten.

zum schluss noch ein empfehlungsl nicht gesehener filme, die den sprung in deutsche kinos schaffen könnten und laut ansicht vieler festivalbesucher ein verpassen nicht verdienen:
1. persepolis (schwarz-weiß gezeichnete selbstbiografie, krieg und revolution im iran, 70er / 80 er) müsste schon angelaufen sein in d
2. the darjeeling limited (r. Wes Anderson)
3. control (selbstmord des Joy Division sängers Ian Curtis, r. Anton Corbijn
1067 hingucker

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